Europa
Für uns Europäer ist Europa der Mittelpunkt der Welt. Nicht umsonst wird Europa auch als alte Welt bezeichnet, obwohl es, wie wir inzwischen genau wissen, andere Länder gibt, die schon viel älter sind. In Europa gab es immer irgendwelche dominanten Kulturen, die das Leben auf dem ganzen Kontinent beeinflusst haben. Am bekanntesten sind zum Beispiel die Alten Römer oder die Griechen. Aber auch die Türken haben Europa schon den Stempel aufgedruckt. Viele Begriffe in der Sprache zeigen heute noch davon. Aber im Gegensatz zur heutigen Zeit ging es in der Geschichte sehr selten um ein friedliches Nebeneinander, sondern immer um Unterdrückung und Vorteile für die dominierende Nation. Das hat sich erst in den letzten Jahren mit der Gründung der Europäischen Union verändert. Gegründet wurde die Europäische Union von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. 1973 kamen dann Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich dazu, 1981 war es Griechenland und 1986 Spanien und Portugal. In unregelmäßigen Abständen kamen dann immer mal wieder neue Länder zur Europäischen Union dazu. Auch heute noch dürfen europäische Staaten einen Mitgliedsantrag stellen und damit um Aufnahme bitten. Heute ist Europa die größte europäische Staatengemeinschaft, die es je gab. 27 Länder verfolgen hier inzwischen ein gemeinsames Ziel. Das sind fast eine halbe Milliarde Menschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen und länderspezifischen Eigenheiten. Das ist nicht immer einfach. Trotzdem versucht die EU innerhalb ihres Verbundes und auch zu den Staaten, die keine Mitglieder sind, immer ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen. Auch das gelingt nicht immer gleich gut. Aber es ist eine gute Chance für Frieden und Wohlstand in Europa und den Rest der Welt.